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MedicalLearning – Blog zur Zukunft der medizinischen Information

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Die Versprechen der KI – Risiken und Nebenwirkungen inklusive

Die Versprechen der KI – Risiken und Nebenwirkungen inklusive

Künstliche Intelligenz in der Medizin ist längst kein Zukunftsszenario mehr. Sie liest Röntgenbilder, strukturiert Arztbriefe, schlägt Differenzialdiagnosen vor und unterstützt bei der Leitlinienrecherche. Neu ist jedoch die nächste Eskalationsstufe: KI-Systeme sollen nicht mehr nur einzelne Aufgaben übernehmen, sondern klinische Prozesse über längere Verläufe hinweg begleiten – von der Anamnese über Diagnostik und Therapieplanung bis zur Aufnahmeentscheidung. Zwei aktuelle Nature-Arbeiten zeigen, wie weit diese Entwicklung bereits ist. Das in Heidelberg und Dresden entwickelte System MIRA...

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App unterstützt Allergenvermeidung bei Kosmetika

App unterstützt Allergenvermeidung bei Kosmetika

Die erweiterte Deklarationspflicht für Duftstoffallergene macht Inhaltsstofflisten transparenter, aber auch komplexer. Für die COSMILE Europe App ist das kein Problem: Sie kann relevante Allergene beim Produktscan automatisch erkennen und so die dermatologische Beratung im Alltag unterstützen. Nach positivem Epikutantest ist die Empfehlung meist eindeutig: konsequente Kontaktvermeidung. Für Betroffene ist das im Alltag jedoch schwer umzusetzen. Kosmetika enthalten lange INCI-Listen, Rezepturen ändern sich, und allergologisch relevante Stoffe sind für Laien oft kaum einzuordnen. Mit der...

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ePA – was geht auf der Dauerbaustelle?

ePA – was geht auf der Dauerbaustelle?

Die elektronische Patientenakte (ePA) ist nicht mehr Zukunftsmusik. Aber so richtig in der Versorgung angekommen ist sie auch noch nicht. Ein Vor-Ort-Bericht von der Dauerbaustelle.   Seit Januar 2025 wurde für gesetzlich Versicherte automatisch eine ePA angelegt, sofern kein Widerspruch erfolgte. Nach dem bundesweiten Rollout im Frühjahr 2025 ist die Nutzung seit Oktober 2025 für Praxen, Krankenhäuser und Apotheken verpflichtend. Damit ist die ePA formal im Versorgungsalltag angekommen. Die entscheidende Frage lautet aber: Ist sie dort auch nutzbringend angekommen? Eine aktueller...

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arztCME in Buchprojekt zu MOOCs in der medizinischen Fortbildung

arztCME in Buchprojekt zu MOOCs in der medizinischen Fortbildung

Der Beitrag von arztCME zeigt, wie MOOC-Prinzipien in einem regulierten professionellen Umfeld adaptiert werden können – und welche Rolle akkreditierte digitale Fortbildung künftig in medizinischen Lernökosystemen spielen kann. Die Online-Fortbildung im Gesundheitswesen entwickelt sich seit Jahren weiter: Neben klassischen E-Learning-Modulen gewinnen skalierbare, strukturierte und zugleich qualitätsgesicherte Lernformate an Bedeutung. Ein aktueller Buchbeitrag im internationalen Peer-Reviewed-Projekt Implementation Strategies and Effects of Massive Open Online Courses greift diese...

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Rettet KI das Gesundheitswesen vor dem administrativen GAU?

Rettet KI das Gesundheitswesen vor dem administrativen GAU?

Fast täglich erscheinen aktuell White Paper zur Zukunft der Arbeit und dem Wandel durch Künstliche Intelligenz (KI). Das McKinsey-Global-Institute-Paper „Agents, robots, and us“ (Link) beschreibt dabei keine ferne Zukunftsvision, sondern eine beginnende Reorganisation von Arbeit.    Für Europa beziffert die Analyse den theoretisch automatisierbaren Anteil aktueller Arbeitsstunden auf 58%: 44% könnten durch digitale Agenten, 14% durch Roboter übernommen werden. Für Deutschland weist das Dashboard ein ähnliches Profil aus: 45% agentenfähige und 14% robotikfähige Arbeitsstunden; 41%...

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KI – kein Ersatz für Lehrende?

KI – kein Ersatz für Lehrende?

LLMs liefern in der medizinischen Lehre teils präzisere und vollständigere Antworten als Lehrende – ersetzen können sie diese nach Einschätzung von Studierenden dennoch nicht. Große Sprachmodelle (LLMs) könnten in der medizinischen Aus- und Fortbildung künftig eine deutlich größere Rolle spielen. Eine aktuelle Studie aus der Optometrie zeigt, dass mehrere KI-Modelle bei der Beantwortung realer studentischer Fragen in wichtigen Qualitätsdimensionen besser abschnitten als menschliche Lehrkräfte. Untersucht wurden 108 offene Fragen von Medizinstudierenden, die sowohl von Lehrenden als auch von...

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KI und Interoperabilität: Warum die Medizin erst eine gemeinsame Sprache lernen muss

KI und Interoperabilität: Warum die Medizin erst eine gemeinsame Sprache lernen muss

Künstliche Intelligenz kann Befunde strukturieren, Arztbriefe vorbereiten, klinische Studien matchen, Leitlinienwissen verfügbar machen und Tumorboards entlasten. Doch die entscheidende Voraussetzung dafür ist Interoperabilität. Ohne strukturierte, semantisch eindeutige und technisch austauschbare Daten bleibt KI im Gesundheitswesen ein Pilotprojekt mit begrenzter Wirkung. Eine Session auf der DMEA befasste sich mit dieser spannenden Frage. Die Ausgangslage ist bekannt: Gesundheitsdaten entstehen in hochheterogenen Systemlandschaften. Krankenhausinformationssysteme, Praxisverwaltungssysteme,...

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Pflege auf der DMEA 2026: Zwischen Steinzeit und Pflegeroboter

Pflege auf der DMEA 2026: Zwischen Steinzeit und Pflegeroboter

Wohin geht die Reise der digitalen Pflege? Dr. Reinhard Merz (MiM-Verlag/arztCME, Mitte) im Gespräch mit Philip Kraul (Pflegecampus, links) und Klaus Mueller (Medice, rechts). Digitale Dokumentation, KI-gestützte Assistenzsysteme, smarte Sensorik und Robotik versprechen, Pflegekräfte zu entlasten und Versorgungsprozesse sicherer zu machen. Doch zwischen technologischer Vision und Pflegealltag liegen oft Medienbrüche, Zeitdruck, fehlende Schnittstellen und begrenzte Ressourcen. Im Interview sprechen wir darüber, wo die Pflege bei der Digitalisierung tatsächlich steht, welche Lösungen echten...

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DMEA 2026: Wo steht die ePA heute?

DMEA 2026: Wo steht die ePA heute?

Jüngst wurde die ePA(-Pflicht) ein Jahr alt. Grund zum Feiern? Eine Podiumsdiskussion auf der DMEA in Berlin (21.-23.4.2026) ging heute dieser Frage nach und fragte auch: Wie wird es in 5 Jahren aussehen? Eine illustre Runde hatte sich zusammengefunden, um über die Frage zu diskutieren, ob und wann die elektronische Patientenakten (ePA) in der Versorgung ankommt. Moderiert wurde die Veranstaltung von der politischen Redakteurin des Deutschen Ärzteblatts, Rebecca Beerheide, und es diskutierten: Prof. Thomas Grechenig, Geschäftsführer der Rise GmbH, Andreas Storm, Vorstandsvorsitzender der DAK...

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Jenseits der KI: Extended Reality in der medizinischen Fortbildung

Jenseits der KI: Extended Reality in der medizinischen Fortbildung

Auch Extended Reality (XR) gewinnt an Bedeutung: VR, AR & Co. könnten die ärztliche Fortbildung nachhaltig verändern – vor allem dort, wo Lernen erlebbar wird. In den vergangenen Monaten hat sich auch die Berichterstattung – auch im MedicalLearning-Blog – stark auf ein Thema konzentriert: Künstliche Intelligenz. Das ist nachvollziehbar, denn KI verändert derzeit in rasantem Tempo Diagnostik, Therapieplanung und medizinische Entscheidungsprozesse. Gleichzeitig existiert jedoch auch ein zweites technologisches Feld, das für die ärztliche Fortbildung zunehmend an Bedeutung gewinnt: Extended...

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LLMs und die Sache mit der Wahrscheinlichkeit

LLMs und die Sache mit der Wahrscheinlichkeit

Eine amerikanische Studie untersuchte, wie kommerzielle große Sprachmodelle (LLMs) verbale Wahrscheinlichkeitsbegriffe interpretieren, die zur Vermittlung medizinischer Risiken verwendet werden. Große Sprachmodelle wie ChatGPT, Gemini, Grok oder Claude werden zunehmend auch für Gesundheitsfragen genutzt. Eine aktuelle Studie zeigt jedoch, dass diese Systeme erhebliche Schwächen haben, wenn es um die Vermittlung medizinischer Wahrscheinlichkeiten geht. Genau darin liegt ein relevantes Risiko für die Patientenkommunikation. Die im JAMA Network veröffentlichte Studie (Link) untersuchte, wie...

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Wie (Medizin-)Journalismus im KI-Zeitalter überleben kann

Wie (Medizin-)Journalismus im KI-Zeitalter überleben kann

Künstliche Intelligenz kann heute in Sekunden medizinische Texte generieren. Doch hochwertige Information entsteht nicht automatisch. Besonders deutlich wird das im Bereich der medizinischen Information. Generative KI funktioniert nicht ohne menschliche Vorarbeit. Systeme werden mit großen Mengen vorhandener Inhalte trainiert – darunter journalistische Texte, wissenschaftliche Publikationen und Fachartikel. Die KI produziert daraus neue Texte, doch die Grundlage bleibt menschliche Kreativität. Wenn aber immer mehr Inhalte automatisch erzeugt werden, stellt sich eine einfache Frage: Wer...

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