Künstliche Intelligenz in der Medizin ist längst kein Zukunftsszenario mehr. Sie liest Röntgenbilder, strukturiert Arztbriefe, schlägt Differenzialdiagnosen vor und unterstützt bei der Leitlinienrecherche. Neu ist jedoch die nächste Eskalationsstufe: KI-Systeme sollen nicht mehr nur einzelne Aufgaben übernehmen, sondern klinische Prozesse über längere Verläufe hinweg begleiten – von der Anamnese über Diagnostik und Therapieplanung bis zur Aufnahmeentscheidung. Zwei aktuelle Nature-Arbeiten zeigen, wie weit diese Entwicklung bereits ist. Das in Heidelberg und Dresden entwickelte System MIRA...










