Zertifizierte CME-Fortbildung für Ärztinnen und Ärzte. CME-Punkte sammeln. Kostenfrei. service@arztcme.de

MedicalLearning – Blog zur Zukunft der medizinischen Information

Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Post Type Selectors
KI – kein Ersatz für Lehrende?

KI – kein Ersatz für Lehrende?

LLMs liefern in der medizinischen Lehre teils präzisere und vollständigere Antworten als Lehrende – ersetzen können sie diese nach Einschätzung von Studierenden dennoch nicht. Große Sprachmodelle (LLMs) könnten in der medizinischen Aus- und Fortbildung künftig eine deutlich größere Rolle spielen. Eine aktuelle Studie aus der Optometrie zeigt, dass mehrere KI-Modelle bei der Beantwortung realer studentischer Fragen in wichtigen Qualitätsdimensionen besser abschnitten als menschliche Lehrkräfte. Untersucht wurden 108 offene Fragen von Medizinstudierenden, die sowohl von Lehrenden als auch von...

mehr lesen
KI und Interoperabilität: Warum die Medizin erst eine gemeinsame Sprache lernen muss

KI und Interoperabilität: Warum die Medizin erst eine gemeinsame Sprache lernen muss

Künstliche Intelligenz kann Befunde strukturieren, Arztbriefe vorbereiten, klinische Studien matchen, Leitlinienwissen verfügbar machen und Tumorboards entlasten. Doch die entscheidende Voraussetzung dafür ist Interoperabilität. Ohne strukturierte, semantisch eindeutige und technisch austauschbare Daten bleibt KI im Gesundheitswesen ein Pilotprojekt mit begrenzter Wirkung. Eine Session auf der DMEA befasste sich mit dieser spannenden Frage. Die Ausgangslage ist bekannt: Gesundheitsdaten entstehen in hochheterogenen Systemlandschaften. Krankenhausinformationssysteme, Praxisverwaltungssysteme,...

mehr lesen
Pflege auf der DMEA 2026: Zwischen Steinzeit und Pflegeroboter

Pflege auf der DMEA 2026: Zwischen Steinzeit und Pflegeroboter

Wohin geht die Reise der digitalen Pflege? Dr. Reinhard Merz (MiM-Verlag/arztCME, Mitte) im Gespräch mit Philip Kraul (Pflegecampus, links) und Klaus Mueller (Medice, rechts). Digitale Dokumentation, KI-gestützte Assistenzsysteme, smarte Sensorik und Robotik versprechen, Pflegekräfte zu entlasten und Versorgungsprozesse sicherer zu machen. Doch zwischen technologischer Vision und Pflegealltag liegen oft Medienbrüche, Zeitdruck, fehlende Schnittstellen und begrenzte Ressourcen. Im Interview sprechen wir darüber, wo die Pflege bei der Digitalisierung tatsächlich steht, welche Lösungen echten...

mehr lesen
DMEA 2026: Wo steht die ePA heute?

DMEA 2026: Wo steht die ePA heute?

Jüngst wurde die ePA(-Pflicht) ein Jahr alt. Grund zum Feiern? Eine Podiumsdiskussion auf der DMEA in Berlin (21.-23.4.2026) ging heute dieser Frage nach und fragte auch: Wie wird es in 5 Jahren aussehen? Eine illustre Runde hatte sich zusammengefunden, um über die Frage zu diskutieren, ob und wann die elektronische Patientenakten (ePA) in der Versorgung ankommt. Moderiert wurde die Veranstaltung von der politischen Redakteurin des Deutschen Ärzteblatts, Rebecca Beerheide, und es diskutierten: Prof. Thomas Grechenig, Geschäftsführer der Rise GmbH, Andreas Storm, Vorstandsvorsitzender der DAK...

mehr lesen
Jenseits der KI: Extended Reality in der medizinischen Fortbildung

Jenseits der KI: Extended Reality in der medizinischen Fortbildung

Auch Extended Reality (XR) gewinnt an Bedeutung: VR, AR & Co. könnten die ärztliche Fortbildung nachhaltig verändern – vor allem dort, wo Lernen erlebbar wird. In den vergangenen Monaten hat sich auch die Berichterstattung – auch im MedicalLearning-Blog – stark auf ein Thema konzentriert: Künstliche Intelligenz. Das ist nachvollziehbar, denn KI verändert derzeit in rasantem Tempo Diagnostik, Therapieplanung und medizinische Entscheidungsprozesse. Gleichzeitig existiert jedoch auch ein zweites technologisches Feld, das für die ärztliche Fortbildung zunehmend an Bedeutung gewinnt: Extended...

mehr lesen
LLMs und die Sache mit der Wahrscheinlichkeit

LLMs und die Sache mit der Wahrscheinlichkeit

Eine amerikanische Studie untersuchte, wie kommerzielle große Sprachmodelle (LLMs) verbale Wahrscheinlichkeitsbegriffe interpretieren, die zur Vermittlung medizinischer Risiken verwendet werden. Große Sprachmodelle wie ChatGPT, Gemini, Grok oder Claude werden zunehmend auch für Gesundheitsfragen genutzt. Eine aktuelle Studie zeigt jedoch, dass diese Systeme erhebliche Schwächen haben, wenn es um die Vermittlung medizinischer Wahrscheinlichkeiten geht. Genau darin liegt ein relevantes Risiko für die Patientenkommunikation. Die im JAMA Network veröffentlichte Studie (Link) untersuchte, wie...

mehr lesen
Wie (Medizin-)Journalismus im KI-Zeitalter überleben kann

Wie (Medizin-)Journalismus im KI-Zeitalter überleben kann

Künstliche Intelligenz kann heute in Sekunden medizinische Texte generieren. Doch hochwertige Information entsteht nicht automatisch. Besonders deutlich wird das im Bereich der medizinischen Information. Generative KI funktioniert nicht ohne menschliche Vorarbeit. Systeme werden mit großen Mengen vorhandener Inhalte trainiert – darunter journalistische Texte, wissenschaftliche Publikationen und Fachartikel. Die KI produziert daraus neue Texte, doch die Grundlage bleibt menschliche Kreativität. Wenn aber immer mehr Inhalte automatisch erzeugt werden, stellt sich eine einfache Frage: Wer...

mehr lesen
Digitalisierung im Gesundheitswesen: 5 Chancen, 5 Fallen

Digitalisierung im Gesundheitswesen: 5 Chancen, 5 Fallen

Die Digitalisierung des Gesundheitswesens wird seit 20 Jahren als zentraler Hebel für Effizienz, bessere Versorgung und mehr Patientenorientierung positioniert. Doch wo stehen wir heute? Heise online ist dieser Frage nachgegangen. Zur Zeit vergeht kein Kongress, bei dem nicht mindestens eine große Plenarsession sich dem Thema KI widmet. Das war so beim Deutschen Krebskongress (Link) im Februar in Berlin, beim FoKo vorletzte Woche in Düsseldorf und bei Der DERM letzte Woche in Frankenthal. Und immer stellt sich die Frage: Wie sind Nutzen, Risiken und soziale Folgen abzuschätzen? Und wohin...

mehr lesen
Ästhetische Chirurgie und Dermatologie im KI-Zeitalter

Ästhetische Chirurgie und Dermatologie im KI-Zeitalter

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass das Verbot der Laienwerbung mit Vorher-Nachher-Darstellungen (§ 11 HWG) auch bei bestimmten minimalinvasiven ästhetischen Behandlungen greifen kann – insbesondere, wenn durch Injektionen Form oder Gestalt von Nase oder Kinn verändert werden. Ein makelloser Teint per Mausklick, die perfekte Kinnlinie durch KI-Algorithmen und eine Hauttextur ohne eine einzige Pore: Die Digitalisierung verändert nicht nur unsere alltägliche Kommunikation, sondern transformiert die Erwartungshaltung in der medizinischen Sprechstunde grundlegend. Während Patientinnen...

mehr lesen
Die Zukunft der onkologischen Prävention

Die Zukunft der onkologischen Prävention

Auf dem DKK 2026 wurde auch die Zukunft der onkologischen Prävention diskutiert. Die zentrale Frage lautet nicht mehr, ob wir Krebs früher erkennen können, sondern wie wir vorhandenes Wissen konsequent und gerecht in Versorgungssysteme integrieren.   Krebs bleibt eine der größten gesundheitspolitischen Herausforderungen in Deutschland. Jährlich werden rund 520.000 Neuerkrankungen diagnostiziert, etwa 230.000 Menschen sterben an den Folgen einer malignen Erkrankung. Prognosen gehen aufgrund der demografischen Entwicklung von weiter steigenden Inzidenzen aus. Gleichzeitig ist seit Jahren...

mehr lesen
Selbstdiagnose: Wo die Mensch–KI-Interaktion versagt

Selbstdiagnose: Wo die Mensch–KI-Interaktion versagt

LLMs brillieren in Benchmarks – doch als „First Point of Contact“ für Laien zeigt sich eine kritische Schwachstelle. Die medizinische Fachwelt blickt mit einer Mischung aus Skepsis und Faszination auf die rasanten Fortschritte bei Large Language Models (LLMs). Während aktuelle Modelle wie GPT-4o oder Llama 3 in medizinischen Staatsexamen nahezu perfekte Ergebnisse erzielen, stellt sich die entscheidende Frage nach ihrer Sicherheit im klinischen Alltag – insbesondere als „First Point of Contact“ für medizinische Laien. Eine aktuelle, im Fachjournal Nature Medicine veröffentlichte Studie...

mehr lesen
DKK 2026: Wann endet der digitale Winter?

DKK 2026: Wann endet der digitale Winter?

In winterlichen Berlin startet heute (18. 2. 2026) der Deutsche Krebskongress. Künstliche Intelligenz (KI) gehört zu den Topthemen im Programm, doch ein Blick in den Praxisalltag ernüchtert: KI ist oft noch weit entfernt und selbst bei „einfachen“ Digitalisierungsthemen hakt es. Ist Künstliche Intelligenz in der Gynäkologischen Onkologie angekommen? Dieser Frage ging gleich die erste Session am Mittwochmorgen nach. Als Titel der Session und als Frage ans Publikum. Dass die TED-Abfrage dann an technischen Problemen scheiterte (… still loading), darf man fast schon als Orakel werten. Wunsch...

mehr lesen