Zertifizierte CME-Fortbildung für Ärztinnen und Ärzte. CME-Punkte sammeln. Kostenfrei. service@arztcme.de

MedicalLearning – Blog zur Zukunft der medizinischen Information

Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Post Type Selectors
Telematikinfrastruktur: 2026 als Jahr des Umbruchs?

Telematikinfrastruktur: 2026 als Jahr des Umbruchs?

In dieser Woche geht es einmal nicht um KI, sondern um die zweite Dauerbaustelle für die Zukunft der medizinischen Information. Eine Bestandsaufnahme der Telematikinfrastruktur – Stand Ende September 2026. E-Rezept, elektronische Patientenakte und digitale Kommunikation sind inzwischen im Versorgungsalltag angekommen. Gleichzeitig kämpfen Arztpraxen weiterhin mit technischen Störungen, umständlicher Software und wiederkehrenden Umstellungen. Lange galt die Telematikinfrastruktur (TI) vielen Ärztinnen und Ärzten vor allem als Synonym für Konnektoren, Kartenterminals, Fehlermeldungen und...

mehr lesen
KI und die Medizin des Alterns

KI und die Medizin des Alterns

Im Podcast „JAMA+ AI Conversations“ diskutiert JAMA+ AI-Chefredakteur Roy Perlis mit dem Kardiologen und Digital-Health-Pionier Eric Topol. Der sieht das Potenzial von KI weniger in Chatbots oder automatisierten Arztbriefen, sondern in der Möglichkeit, Erkrankungen Jahre vor ihrem Auftreten vorherzusagen.     Für Eric Topol liegt das vielleicht größte Potenzial künstlicher Intelligenz in der Medizin nicht darin, bestehende Prozesse effizienter zu machen. Vielmehr könne KI dazu beitragen, das zu schaffen, was alle schon lange wollen: Die Medizin von einer reaktiven zu einer präventiven...

mehr lesen
SEIG-Loop: So kann KI zum klinischen Partner werden

SEIG-Loop: So kann KI zum klinischen Partner werden

Die Qualität medizinischer KI lässt sich nicht allein daran messen, wie intelligent ein Sprachmodell wirkt. Entscheidend ist, ob sich seine Aussagen nachvollziehen, überprüfen und gegebenenfalls widerlegen lassen. Die SEIG-Loop macht's möglich. Large Language Models (LLMs) sind in der medizinischen Versorgung längst angekommen. Sie formulieren Arztbriefe, fassen komplexe Patientenakten zusammen, erstellen Informationsmaterialien oder unterstützen bei Literaturrecherchen. Gerade in der Psychiatrie zeigt sich jedoch besonders deutlich, wo die Grenzen dieser Systeme liegen: Sprachlich...

mehr lesen
Kennen Sie CoARA?

Kennen Sie CoARA?

Warum wir neu darüber sprechen müssen, wie Forschung bewertet wird Wer in der Medizin wissenschaftlich arbeitet, kennt das Spiel: Es zählt nicht nur, was erforscht wurde, sondern vor allem, wo es erschienen ist. Eine Publikation in einem renommierten Journal gilt noch immer als Karrierewährung. Impact Factor, h-Index, Zitationszahlen und Journal-Rankings prägen Berufungen, Drittmittelanträge, wissenschaftliche Reputation und nicht selten auch die Auswahl von Referenten für Kongresse oder Fortbildungen. Publish or perish. Doch diese Form der Bewertung steht zunehmend in der Kritik. Denn sie...

mehr lesen
KI in der medizinischen Wissensvermittlung: Vom Chatbot zum Lernvideo

KI in der medizinischen Wissensvermittlung: Vom Chatbot zum Lernvideo

KI verändert die medizinische Wissensvermittlung – vom Symptom-Chatbot bis zum synthetischen Patienten im Lernvideo. Zwei aktuelle Veröffentlichungen zeigen Potenzial und Grenzen. Generative KI verändert zunehmend, wie medizinische Informationen vermittelt werden. Patientinnen und Patienten lassen sich Symptome von Chatbots einordnen, während in der medizinischen Aus- und Fortbildung bereits synthetische Patienten, simulierte Gespräche und KI-generierte Lernvideos erprobt werden. Zwei aktuelle Beiträge zeigen, wie schnell sich diese Entwicklung vollzieht – und wo ihre Grenzen liegen. KI als...

mehr lesen
Wie gefährlich sind KI-Agenten?

Wie gefährlich sind KI-Agenten?

Ein aktueller Sicherheitsvorfall bei OpenAI zeigt, wie weit solche Systeme dabei unerwartet gehen können. Forschende warnen zugleich vor koordinierten KI-Schwärmen, die Desinformation skalieren und auch medizinische Debatten gezielt beeinflussen könnten. Wie schnell aus einem theoretischen Risiko ein realer Sicherheitsvorfall werden kann, zeigte sich im Juli 2026 bei OpenAI. Während einer internen Prüfung ihrer Cyberfähigkeiten überwanden mehrere KI-Modelle die Begrenzungen einer isolierten Testumgebung, verschafften sich Zugang zum offenen Internet und drangen in die Systeme der...

mehr lesen
KI trifft Versorgungskrise: Patienten werden selbstständiger

KI trifft Versorgungskrise: Patienten werden selbstständiger

Gesundheitssysteme stehen unter Druck. Nicht nur in Deutschland. Eine Pharmafirma hat in einer repräsentativen Umfrage untersucht, wie die Bürger Europas damit umzugehen gedenken. Nur 56 Prozent der Befragten sind demnach mit der aktuellen Versorgung zufrieden, 42 Prozent sehen ihre Erwartungen nicht erfüllt. Deutschland liegt mit 63 Prozent über dem europäischen Durchschnitt, immerhin. Zwei Drittel nennen Fachkräftemangel und lange Wartezeiten als größte Herausforderung. Hinzu kommen Defizite bei Bezahlbarkeit, Prävention und psychischer Gesundheit. Das war zu erwarten, spannender ist der...

mehr lesen
„ChatGPT meint …“ – Wenn die KI mit in die Hausarztpraxis kommt

„ChatGPT meint …“ – Wenn die KI mit in die Hausarztpraxis kommt

Für Hausärzte verändert sich der Erstkontakt: Neben den Beschwerden muss oft auch eine bereits vorgeprägte KI-Diagnose eingeordnet werden. „ChatGPT meint, das könnte eine Autoimmunerkrankung sein.“ Solche Sätze dürften in Hausarztpraxen häufiger werden. Anders als bei einer klassischen Internetsuche erhalten Patienten von KI-Systemen keine Liste von Treffern, sondern eine zusammenhängende, individuell formulierte Antwort. Das wirkt verständlich, persönlich und oft erstaunlich überzeugend. Gerade der Hausarzt ist davon besonders betroffen. Er ist für viele Patienten die erste medizinische...

mehr lesen
Alzheimer: Früher erkennen, gezielter vorbeugen

Alzheimer: Früher erkennen, gezielter vorbeugen

Die Alzheimer-Medizin steht an einem Wendepunkt. Lange wurde die Erkrankung vor allem dann relevant, wenn kognitive Defizite bereits klinisch sichtbar waren. Heute verschiebt sich der Fokus nach vorn: auf Risikoprofile, Blutbiomarker, Prävention und eine möglichst frühe therapeutische Weichenstellung. Zwei aktuelle Arbeiten zeigen, wie diese neue Demenzmedizin aussehen könnte. Im Zentrum stehen künstliche Intelligenz, Multi-Omics-Analysen und genetisch-exposomische Risikoabschätzungen. Gemeint ist: Genetik, Lebensstil, Umweltfaktoren, Familienanamnese, kognitive Tests und Biomarker werden...

mehr lesen
Warum Vertrauen zur neuen Währung der medizinischen Informationssuche wird

Warum Vertrauen zur neuen Währung der medizinischen Informationssuche wird

KI verändert die medizinische Informationssuche - doch je mehr Kanäle entstehen, desto wichtiger wird Vertrauen. Der coliquio Facharztreport 2026 zeigt, warum künftig vor allem verlässliche Einordnung statt bloßer Informationsfülle gebraucht wird. Noch nie waren medizinische Informationen so leicht verfügbar - und zugleich so schwer einzuordnen. Fachmedien, Fortbildungsangebote, Newsletter, Ärztenetzwerke, soziale Medien und inzwischen auch KI-Chatbots konkurrieren um Aufmerksamkeit. Für Ärztinnen und Ärzte stellt sich dadurch immer weniger die Frage, wo Informationen zu finden sind....

mehr lesen
Die Versprechen der KI – Risiken und Nebenwirkungen inklusive

Die Versprechen der KI – Risiken und Nebenwirkungen inklusive

Künstliche Intelligenz in der Medizin ist längst kein Zukunftsszenario mehr. Sie liest Röntgenbilder, strukturiert Arztbriefe, schlägt Differenzialdiagnosen vor und unterstützt bei der Leitlinienrecherche. Neu ist jedoch die nächste Eskalationsstufe: KI-Systeme sollen nicht mehr nur einzelne Aufgaben übernehmen, sondern klinische Prozesse über längere Verläufe hinweg begleiten – von der Anamnese über Diagnostik und Therapieplanung bis zur Aufnahmeentscheidung. Zwei aktuelle Nature-Arbeiten zeigen, wie weit diese Entwicklung bereits ist. Das in Heidelberg und Dresden entwickelte System MIRA...

mehr lesen
App unterstützt Allergenvermeidung bei Kosmetika

App unterstützt Allergenvermeidung bei Kosmetika

Die erweiterte Deklarationspflicht für Duftstoffallergene macht Inhaltsstofflisten transparenter, aber auch komplexer. Für die COSMILE Europe App ist das kein Problem: Sie kann relevante Allergene beim Produktscan automatisch erkennen und so die dermatologische Beratung im Alltag unterstützen. Nach positivem Epikutantest ist die Empfehlung meist eindeutig: konsequente Kontaktvermeidung. Für Betroffene ist das im Alltag jedoch schwer umzusetzen. Kosmetika enthalten lange INCI-Listen, Rezepturen ändern sich, und allergologisch relevante Stoffe sind für Laien oft kaum einzuordnen. Mit der...

mehr lesen