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MedicalLearning – Blog zur Zukunft der medizinischen Information

Die Zukunft der onkologischen Prävention

Die Zukunft der onkologischen Prävention

Auf dem DKK 2026 wurde auch die Zukunft der onkologischen Prävention diskutiert. Die zentrale Frage lautet nicht mehr, ob wir Krebs früher erkennen können, sondern wie wir vorhandenes Wissen konsequent und gerecht in Versorgungssysteme integrieren.   Krebs bleibt eine der größten gesundheitspolitischen Herausforderungen in Deutschland. Jährlich werden rund 520.000 Neuerkrankungen diagnostiziert, etwa 230.000 Menschen sterben an den Folgen einer malignen Erkrankung. Prognosen gehen aufgrund der demografischen Entwicklung von weiter steigenden Inzidenzen aus. Gleichzeitig ist seit Jahren...

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Selbstdiagnose: Wo die Mensch–KI-Interaktion versagt

Selbstdiagnose: Wo die Mensch–KI-Interaktion versagt

LLMs brillieren in Benchmarks – doch als „First Point of Contact“ für Laien zeigt sich eine kritische Schwachstelle. Die medizinische Fachwelt blickt mit einer Mischung aus Skepsis und Faszination auf die rasanten Fortschritte bei Large Language Models (LLMs). Während aktuelle Modelle wie GPT-4o oder Llama 3 in medizinischen Staatsexamen nahezu perfekte Ergebnisse erzielen, stellt sich die entscheidende Frage nach ihrer Sicherheit im klinischen Alltag – insbesondere als „First Point of Contact“ für medizinische Laien. Eine aktuelle, im Fachjournal Nature Medicine veröffentlichte Studie...

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DKK 2026: Wann endet der digitale Winter?

DKK 2026: Wann endet der digitale Winter?

In winterlichen Berlin startet heute (18. 2. 2026) der Deutsche Krebskongress. Künstliche Intelligenz (KI) gehört zu den Topthemen im Programm, doch ein Blick in den Praxisalltag ernüchtert: KI ist oft noch weit entfernt und selbst bei „einfachen“ Digitalisierungsthemen hakt es. Ist Künstliche Intelligenz in der Gynäkologischen Onkologie angekommen? Dieser Frage ging gleich die erste Session am Mittwochmorgen nach. Als Titel der Session und als Frage ans Publikum. Dass die TED-Abfrage dann an technischen Problemen scheiterte (… still loading), darf man fast schon als Orakel werten. Wunsch...

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Hörgeräte und KI

Hörgeräte und KI

Wir analysieren den klinischen Nutzen KI-gestützter Signalverarbeitung und bieten Ärzten einen pragmatischen Beratungsansatz für die moderne Patientenversorgung. Künstliche Intelligenz (KI) hat sich in modernen Hörgeräten von einem Schlagwort zu einem konkreten Set technischer Verfahren entwickelt, das die Signalverarbeitung im Alltag messbar verändert. Im Kern geht es um maschinelles Lernen zur Mustererkennung und Entscheidungsunterstützung: Das Hörgerät analysiert die akustische Umgebung fortlaufend, klassifiziert Hörsituationen und steuert darauf basierend Funktionen wie Verstärkung,...

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Über arztCME.de

CME-Punkte erwerben

Die Online-Akademie arztCME.de bietet allen registrierten Nutzerinnen und Nutzern die Möglichkeit, erforderliche Fortbildungspunkte flexibel – orts- und zeitunabhängig – zu erwerben. Das Angebot wird laufend um neue Lernmodule erweitert. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Nach erfolgreicher Absolvierung eines Moduls erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat, das bei der jeweils zuständigen Ärztekammer eingereicht werden kann. Die Fortbildungsmodule sind durch die Landesärztekammer Hessen zertifiziert. Liegt uns eine einheitliche Fortbildungsnummer (EFN) vor, erfolgt die automatische Übermittlung der CME-Punkte über das Elektronische Informationsverteilersystem (EIV) an die zuständige Landesärztekammer.

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Vorankündigung

arztCME Schwindel

In Kürze erscheinen auf arztCME Fortbildungsbeiträge zu folgenden Themen:

  • Chronisches Handekzem: Diagnose, Innovationen und Herausforderungen
    Autorenschaft: Prof. Dr. med. Sonja Molin, Berlin
    Mit freundlicher Unterstützung von LEO Pharma GmbH
  • Multiple Sklerose (MS) und Familienplanung: Gynäkologie und Neurologie im Dialog – Update 2026
    Autorenschaft: PD Dr. med. Juliane Klehmet, Berlin; Dr. med. Ariane Kunstein, München
    Mit freundlicher Unterstützung von Biogen GmbH

Diskussion um Jugendschutz im Netz – Medienrechtler warnt vor Social-Media-Verbot

13. März 2026

Ein Totalverbot sozialer Medien für Minderjährige könnte dem Jugendschutz mehr schaden als nützen, warnt Dr. Stephan Dreyer aus Hamburg. Statt Altersgrenzen plädiert er für eine strengere Kontrolle der Plattformen.

Herr Dr. Dreyer, Sie nennen Social-Media-Verbote wie das in Australien, das für die deutsche Politik als Vorbild gilt, eine „rechtspolitische Scheinmaßnahme“. Was meinen Sie damit?

Genau das: Ein Social-Media-Verbot sieht nach entschlossenem Handeln aus, geht aber an der komplexen Realität digitaler Lebenswelten von Heranwachsenden vorbei. Es schafft mehr Probleme als es löst. Zum einen ist ein nationales Verbot in der EU, das die Online-Plattformen umsetzen sollen, wegen des Anwendungsvorrangs des Digital Services Act (DSA), also des EU-Gesetzes zur Regulierung digitaler Dienste, und des Herkunftslandprinzips nicht bindend. …

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