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MedicalLearning – Blog zur Zukunft der medizinischen Information

LLMs und die Sache mit der Wahrscheinlichkeit

LLMs und die Sache mit der Wahrscheinlichkeit

Eine amerikanische Studie untersuchte, wie kommerzielle große Sprachmodelle (LLMs) verbale Wahrscheinlichkeitsbegriffe interpretieren, die zur Vermittlung medizinischer Risiken verwendet werden. Große Sprachmodelle wie ChatGPT, Gemini, Grok oder Claude werden zunehmend auch für Gesundheitsfragen genutzt. Eine aktuelle Studie zeigt jedoch, dass diese Systeme erhebliche Schwächen haben, wenn es um die Vermittlung medizinischer Wahrscheinlichkeiten geht. Genau darin liegt ein relevantes Risiko für die Patientenkommunikation. Die im JAMA Network veröffentlichte Studie (Link) untersuchte, wie...

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Wie (Medizin-)Journalismus im KI-Zeitalter überleben kann

Wie (Medizin-)Journalismus im KI-Zeitalter überleben kann

Künstliche Intelligenz kann heute in Sekunden medizinische Texte generieren. Doch hochwertige Information entsteht nicht automatisch. Besonders deutlich wird das im Bereich der medizinischen Information. Generative KI funktioniert nicht ohne menschliche Vorarbeit. Systeme werden mit großen Mengen vorhandener Inhalte trainiert – darunter journalistische Texte, wissenschaftliche Publikationen und Fachartikel. Die KI produziert daraus neue Texte, doch die Grundlage bleibt menschliche Kreativität. Wenn aber immer mehr Inhalte automatisch erzeugt werden, stellt sich eine einfache Frage: Wer...

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Digitalisierung im Gesundheitswesen: 5 Chancen, 5 Fallen

Digitalisierung im Gesundheitswesen: 5 Chancen, 5 Fallen

Die Digitalisierung des Gesundheitswesens wird seit 20 Jahren als zentraler Hebel für Effizienz, bessere Versorgung und mehr Patientenorientierung positioniert. Doch wo stehen wir heute? Heise online ist dieser Frage nachgegangen. Zur Zeit vergeht kein Kongress, bei dem nicht mindestens eine große Plenarsession sich dem Thema KI widmet. Das war so beim Deutschen Krebskongress (Link) im Februar in Berlin, beim FoKo vorletzte Woche in Düsseldorf und bei Der DERM letzte Woche in Frankenthal. Und immer stellt sich die Frage: Wie sind Nutzen, Risiken und soziale Folgen abzuschätzen? Und wohin...

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Ästhetische Chirurgie und Dermatologie im KI-Zeitalter

Ästhetische Chirurgie und Dermatologie im KI-Zeitalter

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass das Verbot der Laienwerbung mit Vorher-Nachher-Darstellungen (§ 11 HWG) auch bei bestimmten minimalinvasiven ästhetischen Behandlungen greifen kann – insbesondere, wenn durch Injektionen Form oder Gestalt von Nase oder Kinn verändert werden. Ein makelloser Teint per Mausklick, die perfekte Kinnlinie durch KI-Algorithmen und eine Hauttextur ohne eine einzige Pore: Die Digitalisierung verändert nicht nur unsere alltägliche Kommunikation, sondern transformiert die Erwartungshaltung in der medizinischen Sprechstunde grundlegend. Während Patientinnen...

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Über arztCME.de

CME-Punkte erwerben

Die Online-Akademie arztCME.de bietet allen registrierten Nutzerinnen und Nutzern die Möglichkeit, erforderliche Fortbildungspunkte flexibel – orts- und zeitunabhängig – zu erwerben. Das Angebot wird laufend um neue Lernmodule erweitert. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Nach erfolgreicher Absolvierung eines Moduls erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat, das bei der jeweils zuständigen Ärztekammer eingereicht werden kann. Die Fortbildungsmodule sind durch die Landesärztekammer Hessen zertifiziert. Liegt uns eine einheitliche Fortbildungsnummer (EFN) vor, erfolgt die automatische Übermittlung der CME-Punkte über das Elektronische Informationsverteilersystem (EIV) an die zuständige Landesärztekammer.

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Vorankündigung

arztCME Schwindel

In Kürze erscheinen auf arztCME Fortbildungsbeiträge zu folgenden Themen:

  • Chronisches Handekzem bei Jugendlichen
    Autorenschaft: PD Dr. med. Christina Schnopp, München
    Mit freundlicher Unterstützung von LEO Pharma GmbH
  • Management der Cytomegalievirus-Infektion nach solider Organtransplantation – Update 2026
    Autorenschaft: Prof. Dr. Martina Sester et. al., Homburg
    Mit freundlicher Unterstützung von Biotest AG

Urologie trifft Kardiologie – Mit erektiler Dysfunktion zur Kardio-CT

15. April 2026

Potenzstörungen gelten als Warnsignal für die kardiovaskuläre Gesundheit. Eine urologische Leitlinie fordert bei erektiler Dysfunktion daher eine sorgfältige Diagnostik. In manchen Fällen heißt das, eine Kardio-CT zu veranlassen.

Bei einem Patienten mit erektiler Dysfunktion (ED) gilt es, eine medizinische und psychosexuelle Anamnese zu erheben, ihn körperlich zu untersuchen, den Blutdruck zu messen und Labortests durchzuführen. Laut EAU*-Leitlinie sollte man in jedem Fall Nüchternblutzucker bzw. HbA1c und das Lipidprofil bestimmen, sofern die Werte nicht schon in den vorangegangenen zwölf Monaten gemessen wurden.1 Von den Hormonen ist das Gesamttestosteron (nüchtern) relevant, ggf. auch das bioverfügbare oder freie Testosteron.

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