GastroCast: Interdisziplinäre Therapie perianaler Fisteln bei Morbus Crohn

Zertifiziert in D, A bis 28.06.2023, 2 CME-Punkte

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Perianale Fisteln bei Morbus Crohn sind ein wichtiges und vielschichtiges Thema, da es neben den Symptomen eines Fistelleidens natürlich auch unmittelbar Einfluss auf die Lebensqualität der Patienten nimmt. Mit den Experten aus Gastroenterologie und Chirurgie, Dr. Renate Schmelz und Prof. Dr. Emile Rijcken diskutiert Dr. Axel Naumann die Begleiterscheinung der crohn-assozierten perianalen Fisteln. Dabei beleuchten sie Diagnose, Akutversorgung sowie die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten und die interdisziplinäre Zusammenarbeit.

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1 Kommentar

  1. Birgit Hoelzer

    Bin sehr angetan von der Veranstaltung, obwohl diese (natürlich) auf die somatisch tätigen fachärztlichen Bereiche bezogen sind/waren. Ich habe als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin bereits mehrere Patienten betreut – meine eigene Tochter wurde übrigens im Alter von 17 Jahren diagnostiziert… Wenn der Leidensdruck ausreichend ist gelingt es eine Therapiemotivation aufzubauen. Grundlage ist die therapeutische Beziehung (bzw. die Herstellung derselben). Bei den derart somatisch erkrankten Kindern und Jugendlichen geht es vorrangig um die Erarbeitung von individuellen Lebenszielen – im Spiegel der Erkrankung – die individuellen Grenzen und Möglichkeiten (im Hier und Jetzt) zu erarbeiten. Begleitet ist das Störungsbild – neben den Schmerzen (sonderbarer Weise?!? vorrangig der Gelenkschmerzen!)- von Depression (Psychisches Störungsbewusstsein: nicht so belastbar sein/Schlüssel für die Lehrertoilette anfordern müssen/aufklären müssen/Nachteilsausgleiche einfordern müssen), Angst (z.B. vor einer Krebserkrankung, aufgrund der Krankheit abgelehnt/nicht als gleichwertig akzeptiert zu werden), Aggressivität (Wut auf die Krankheit), Zwang (häufig Kontroll- und Waschzwang)… retardierte Pubertät (Wunsch nach allumfassender Versorgung / fehlende Autonomieentwicklung – durch Corona – „gesellschaftlich verordneter Rückzug“) verschärft. Letztendlich ist der eigentliche psychotherapeutische Auftrag: Akzeptanz der chronischen Erkrankung, mündiger Patient werden/sein – in und an den verschiedenen Phasen zu wachsen (auch zu lernen – Krankheitsmanagement). Meine kleinen und größeren Patienten sind zwischen 12 und 19 Jahren. Es ist gut (und schön) mitzuerleben, wenn aus den ängstlichen und sehr unsicheren Jugendlichen/Heranwachsenden „gestandene“ Persönlichkeiten werden! Im Mittelpunkt stehen Verhaltensanalysen mit dem Ziel einen angemessenen Umgang mit den Gefühlen zu erarbeiten!
    Hinsichtlich eines psychotherapeutischen Konzeptes (für Kinder und Jugendliche) möchte ich folgenden Literaturempfehlung geben:
    Kapitel 17 – Psychische Störungen mit körperlicher Symptomatik; 17.2 Krankheiten mit Organveränderung (S. 249/250 – Colitis ulcerosa/Morbus Crohn) IN: Hans-Christoph Steinhausen, Psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen. Lehrbuch der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie; München 7. Aufl. 2010

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Zertifiziert in:D, A
Zeitraum:29.06.2022 - 28.06.2023
Punkte:2 CME-Punkte
VNR:2760602022206190004
Zertifiziert von:Landesärztekammer Hessen
Faxteilnahme:Nein
Autor/innen:Dr. med. Axel Naumann
Sponsor:
Veranstalter:health&media GmbH

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