Diagnostik und Therapie von Störungen der Darmbarriere

Zertifiziert in D, A bis 01.06.2022, 2 CME-Punkte

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Der Darm ist das Organ des Körpers, das die größte Kontaktfläche zur Umwelt hat. Das macht Sinn, denn jeglicher energetischer Stoffaustausch und große Teile des funktionellen Austauschs finden über den Magen-Darm-Trakt statt. Allerdings bedeutet dies auch, dass es einer fein abgestimmten Regulation bedarf. Die Darmbarriere soll für die Passage von Nährstoffen durchlässig sein, aber auch als Barriere für Schadstoffe dienen. Bei einer Dysfunktion kann es zu einer erhöhten Permeabilität für komplexe Nährstoffe, Mikroorganismen oder toxische Stoffe kommen. Entzündliche Reaktionen wie bei der Colitis ulcerosa oder immunologische Antworten wie bei der Zöliakie können Ursache oder Folge von Problemen an der Darmbarriere sein. Auch beim Reizdarmsyndrom, bei Nahrungsmittelintoleranzen und bei weiteren Pathologien wird eine gestörte Darmbarriere diskutiert. Bei Patienten hat sich für sämtliche Störungen der Darmbarriere der Begriff „Leaky Gut“ festgesetzt. Fachlich stehen die Begriffe Permeabilitätsstörung oder entzündliche Aktivität im Vordergrund. Epidemiologische Daten zur gestörten Darmbarriere an sich liegen nicht vor, sondern sind anhand konkreter Erkrankungen abzuleiten.

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Zertifiziert in:D, A
Zeitraum:02.06.2021 - 01.06.2022
Punkte:2 CME-Punkte
VNR:2760602021165890000
Zertifiziert von:Landesärztekammer Hessen
Faxteilnahme:Nein
Autor/innen:Prof. Dr. med. Martin Storr
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Veranstalter:CGC

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